Auf die Kraft des Mentorings bei Karriereplanung setzen

Durch den starken Wettbewerbsdruck sowohl in Großkonzernen als auch bei mittelständischen Betrieben ist die Förderung junger Talente in den letzten Monaten und Jahren ins Hintertreffen gerückt. Oftmals haben Unternehmen zu spät erkannt, dass sie die Nachwuchsbildung vernachlässigt haben und als Konsequenz eine untragbare Fluktation und auch sinkende Loyalität der Mitarbeiter feststellen und zu verkraften haben.

Dieser Entwicklung gilt es jetzt schnellstmöglich entgegenzuwirken, damit die Zukunft problemloser gemeistert werden kann. Der Fachkräftemangel ist erst jetzt in aller Munde und auch in der Wirtschaft am Rande angekommen. Vor allem die Kleinbetriebe haben diese düstere Zukunftsprognose zu lange missachtet. So muss jetzt ein neues, schnell wirksames Konzept zum Tragen kommen und die Unterstützung der Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen gefördert werden, d. h. qualifizierte und fähige Mitarbeiter müssen unterstützt und für die Entwicklung zu Führungskräften bereitgestellt und ausgebildet werden. Man spricht von einem Mentoring-Modell, das jetzt auch in deutschen Unternehmen nach und nach Einzug hält. Mentoring verlangt den ständigen Dialog zwischen Nachwuchsleuten und dem benannten Mentor über Fähigkeiten, den besonderen Interessen der jungen Leute und deren Entwicklungsmöglichkeiten im bestehenden Unternehmen.

Aktuelle Probleme müssen real angesprochen und somit Vertrauen und Motivation zu Höchstleistungen und Führungsqualitäten geschaffen werden. Das bedeutet, dass eine Beziehung auf Augenhöhe aufgebaut werden soll, die mit gegenseitigem Interesse und Nachfragen, verbunden mit wirklichem Zuhören, künftig enorm wichtig wird. Wenn der junge Kollege Anregungen und Vorschläge der Unternehmensleitung vorlegt, soll er anschließend die Neuerungen bzw. Umstrukturierungen auch direkt ausprobieren können. So kann das Unternehmen von der Bindung des fähigen Mitarbeiters an das Unternehmen nur gewinnen. Auch bisherige Führungskräfte können noch dazulernen und von dieser neuen Partnerschaft profitieren, also eine hohe soziale Kompetenz ist auf beiden Seiten gefordert. Auch unangenehme Dinge mit Verbesserungsvorschlägen muss ein guter Mentor ansprechen können, ohne dass er dabei sofort auf Ablehnung stößt. Er muss stets ein offenes Ohr vermitteln und dem jüngeren Kollegen das Gefühl der Sicherheit geben, das ihm mehr Selbstvertrauen gibt, damit natürliche Zweifel an Kompetenz und fehlendem Wissen mit verbundenen Ängsten überwunden werden können oder erst gar nicht entstehen.

Ein guter Mentor unterstützt junge Führungskräfte in der Zielsetzung und weist sie auf Herausforderungen und Chancen hin, die der Neueinsteiger vielleicht übersehen hätte. Also kann die Wirtschaft nur von dem zukunftsweisenden Mentoring-Modell profitieren.

Das könnte auch interessant sein...


Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /www/htdocs/w0140d61/sariba.de/wp-includes/class-wp-comment-query.php on line 405