Die Ausbildung als Raumgestalter

Für den Raumgestalter existiert kein bundesweit einheitlicher Ausbildungsinhalt sowie eine einheitliche Bezeichnung. Demzufolge ist auf die landesrechtlichen Ausbildungen abzustellen. Zu den umfassendsten gehört die des Raumgestalters. Dessen Aufgabe ist es, Innenräume nach Kundenwünschen zu dekorieren und zu möblieren. Neben diesen Aspekten wählt der Raumausstatter die Farben und Materialien für Wände, Böden und Decken. Es kommt im Regelfall auf ein treffendes Gesamtkonzept an. Die handwerkliche Ausbildung dauert drei Jahre und verläuft dual in einem Lehrbetrieb und einer Berufsschule. Sie umfasst verschiedene Schwerpunkte, wie Bodentechnik oder Farblehre.

Zugangsvoraussetzungen und Perspektiven des Raumgestalters
Ein Hauptschulabschluss ist die Mindestvoraussetzung für die Ausbildung. Im Rahmen der Akademisierung legen Unternehmen zunehmend Wert auf einen Realschulabschluss oder qualifizierenden Hauptschulabschluss. Bei Letzterem empfehlen sich Praktika, um die eignen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Gute Noten in technischen Fächern sowie Mathematik bilden eine geeignete Grundlage. Während der Lehrzeit verstärkt sich das Gefühl für Räume und Maße. Der Umgang damit bildet das Tagewerk des Raumgestalters. Abiturienten beginnen nach der Lehre ein Studium im Bereich Architektur. Daneben bietet die Ausbildung eine Chance auf Weiterbildungen zum Assistenten in der Innenarchitektur.

Ein verwandter Beruf ist der „Gestalter für visuelles Marketing“. Die Inhalte verlagern sich mehrheitlich auf das Präsentieren von Produkten. Gemeinsam mit dem Beruf des Raumgestalters hat er den künstlerischen Aspekt und den der Raumgestaltung. Die Ausbildungen zum Restaurator und Polsterer ähneln der des Raumgestalters.

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