Erzieherin Europaklasse – eine interessante Ausbildung

Erzieherin Europaklasse – eine interessante Ausbildungsmöglichkeit auch im europäischen Ausland

Viele junge Frauen interessieren sich verstärkt für verschiedene Ausbildungswege im erzieherischen Bereich. Eine Erzieherin wird in verschiedenen Bereichen nach der Ausbildung eingesetzt und hat zurzeit noch gute Chancen einen Arbeitsplatz zu erhalten, da immer mehr berufstätige Eltern ihre Kinder während ihrer Arbeitszeit von einer öffentlichen Einrichtung betreuen lassen wollen.

Die jungen Mütter wollen beispielsweise durch zu lange Pausen an ihrem Arbeitsplatz und die Chancen der Weiterbeschäftigung oder der geplanten Karriere nicht leichtfertig aufs Spiel setzen und suchen rechtzeitig eine pädagogisch nach ihren Wunschvorstellung eingerichtete Kindertagesstätte bzw. Kindergarten. Dies ermöglicht den gut ausgebildeten Erzieherinnen ein breites Spektrum an Aufgabengebieten von der Kleinkindererziehung bis zum Vorschulalter.

Wer sich also für den erweiterten Ausbildungsberuf „Erzieherin Europaklasse“ interessiert, muss sich bereit erklären, während der Ausbildung ein Auslandspraktikum von 15 Wochen in einer europäischen Einrichtung zu absolvieren. Aufnahmevoraussetzungen sind in der Regel die Mittlere Reife und ein Jahr Berufskolleg für Praktikanten oder das Abitur bzw. die fachgebundene Hochschulreife mit 6 Wochen Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Als weitere Voraussetzung kann der Nachweis der staatlichen Anerkennung als Kinderpflegerin gesehen werden. Kenntnisse in mindestens einer Fremdsprache sind Voraussetzung zur Aufnahme in den Ausbildungsweg zur Erzieherin Europaklasse.

Die Auslandspraktika und die zu besuchenden Sprachkurse vor dem Auslandsaufenthalt werden durch EU-Mittel aus dem Leonardo Programm gefördert.
Die Auszubildenden erhalten vertiefte Kenntnisse über Europa und ein besseres Verständnis der unterschiedlichen Kulturen. Sie lernen die unterschiedlichen Bildungssysteme und deren pädagogischen Konzepte kennen. Die interkulturellen Erfahrungen während der Ausbildungsphase bilden sicherlich die angehenden Erzieherinnen zu einer Persönlichkeit aus, die es heutzutage anzustreben gilt.

Verschiedene Fachschulen in Deutschland bieten die so genannten „Europaklassen“ oder den Bildungsweg „EuropaerzieherIn“ an, die meist die interkulturelle Kompetenz der angehenden ErzieherInnen intensiv schulen, spezielle Sprachkenntnisse für die Arbeit in anderen Ländern fördern und Auslandspraktika während der Ausbildung anbieten. Der Abschluss ist auch hier der/die staatlich anerkannte ErzieherIn. Nach erfolgreicher Ausbildung erhalten die Kursteilnehmer den anerkannten „Europass“, der diese beschriebenen Zusatzqualifikationen bestätigt. Der Europass eröffnet die Möglichkeit, berufliche Qualifikationen und Kompetenzen in einem europaweit vereinheitlichten Format darzustellen und auch eventuell für eine Auslandsbewerbung zu nutzen.

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