Fotograf – Ausbildung in einem kreativen Beruf

Fotos sind da, um bestimmte Ereignisse oder Erlebnisse festzuhalten – ob für jeden einzelnen oder für die Welt bei historischen Momenten. Das erneute Ansehen der Bilder erweckt bestimmte Gefühle, die einen den Moment erneut spüren lassen. Es werden schöne Erinnerungen wach, an die ohne Fotos vielleicht keiner denkt. Jeder hat eine eigene Vorstellung von Fotografie.

Der Aufbau der Ausbildung
Wird das Hobby – mit einer Ausbildung – zum Beruf, gibt es viele Möglichkeiten, sich individuell mit der Fotografie zu beschäftigen. Als Fotograf ist individuelle Kreativität gefragt. Perfekte Fotos zu entwickeln, erfordert ein hohes Maß an eigener Vorstellung von Lichtverhältnissen und Positionierung. In den ersten eineinhalb Jahren der insgesamt dreijährigen Ausbildung beschäftigen sich die Auszubildenden mit grundsätzlichen Dingen:
• Kundengespräche führen,
• Aufnahmeentwürfe erstellen oder
• die Einrichtung von Kameras und Lichtverhältnissen.
Hinzu kommen Kenntnisse zu Bilddateien.

In der zweiten Hälfte lernt der Auszubildende anhand von praktischen Beispielen weitere Bereiche der Fotografie. Dazu zählen richtige Positionierung von Ausrüstung und Personen, Gestaltungsmöglichkeiten von Bildern und das Präsentieren von Bildern auf verschiedenen Geräten. Des Weiteren erwirbt der Auszubildende die Fähigkeit, mit Beschwerden und Reklamationen umzugehen.

Der theoretische Unterricht besteht aus vielen verschiedenen Lernfeldern. Zu diesen Lernfeldern gehören:

• die Bildentwicklung, -bearbeitung und -umsetzung,
• Präsentation des Betriebs,
• Umgang mit Kameras,
• Bildbewertung und Bildausgabe,
• fotografische Projekte realisieren und
• Erstellung von bildorientierten Medienprodukten.

In diesen drei Jahren liegt der Schwerpunkt auf der Industrie- und Architekturfotografie, der Porträtfotografie, der Produktfotografie und der Wissenschaftsfotografie. Diese Schwerpunkte sind in ganz Deutschland so festgelegt. Eine schulische Ausbildung ist ebenfalls machbar. Bei der dualen Ausbildung bildet sich der Auszubildende in der Berufsschule und im Betrieb weiter.

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