Software-Entwickler – ein Berufsfeld mit Zukunft

Im Zuge der digitalen Weiterentwicklung erlangt der Beruf des Software-Entwicklers zunehmend an Bedeutung. Fachkräfte dieser Berufsgruppe erstellen diverse Programme, die in Unternehmen zum Einsatz kommen. Der Software-Entwickler erhält seine Qualifikation im Zuge eines Studiums sowie einer Aus- oder Weiterbildung.

In der Regel setzt die Tätigkeit des Software-Entwicklers ein abgeschlossenes Studium im Bereich der Informatik voraus. Dieses erfolgt an einer Universität, einer Hochschule oder einer Berufs-Akademie. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, an einer Berufsfachschule eine Ausbildung zu absolvieren. Dabei stehen beispielsweise die Fachrichtungen „Fachinformatiker“ oder „Anwendungs-Entwicklung“ zur Auswahl.


Ausbildung zum mathematisch-technischen Software-Entwickler

Seit 2007 gibt es in Deutschland die staatlich anerkannte Ausbildung zum mathematisch-technischen Software-Entwickler. Sie erstreckt sich über drei Jahre und erfolgt im dualen System. Dabei findet ein Wechsel zwischen Theorie- und Praxis-Einheiten statt. Letztere erfolgen innerhalb eines Ausbildungs-Betriebes. Für die angehenden Software-Entwickler besteht die Möglichkeit, das erworbene Wissen praktisch anzuwenden und mit neuen Erfahrungen zu ergänzen.


Voraussetzungen für den Beruf des Software-Entwicklers

Der Beruf des Software-Entwicklers setzt mindestens einen mittleren Bildungsabschluss voraus. Darüber hinaus benötigen die Auszubildenden gute Kenntnisse in folgenden Bereichen:

Mathematik,

logisches Denken,

Englisch,

Kreativität.

Darüber hinaus sind gute Computer-Kenntnisse sowie Erfahrungen mit diversen Methoden des Programmierens notwendig.

Während der Ausbildung lernen die angehenden Software-Entwickler Möglichkeiten zur Auswertung von Daten und Statistiken kennen. Darüber hinaus entwickeln sie verschiedene Modelle, welche die Arbeit innerhalb des Betriebes erleichtern. Nicht zuletzt gehören kleine Projekte, in denen die Auszubildenden eine eigene Software entwickeln, zu den Inhalten der Lehre. Dabei ist logisches und analytisches Denken unerlässlich. Die angehenden Software-Entwickler lernen, kreative Programme zu erstellen und auf Fehler angemessen zu reagieren.

Am Ende der Ausbildung erfolgen die Abschluss-Prüfungen. Nach der erfolgreichen Teilnahme trägt der Absolvent die Bezeichnung „staatlich geprüfter mathematisch-technischer Software-Entwickler. Ihm steht ein breit gefächertes Arbeitsfeld mit guten Berufsaussichten offen.

(Foto: Claudia Hautumm  / pixelio.de)

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