Viele Fragen sind vor der Berufswahl zu klären

Der Weg in den Beruf ist für viele Schulabgänger nicht einfach. Sie wissen zunächst nicht, welchen Beruf sie ergreifen sollen und welche Firmen überhaupt ausbilden. Eine aktuelle und treffende Bewerbung zu schreiben, fällt auch noch vielen Bewerbern schwer. Damit die Berufswahl nicht zur Qual wird, sollte die Wahl der Ausbildung so sorgfältig wie möglich getroffen werden.

Der aktuelle Arbeitsmarkt bietet Chancen, aber auch gewisse Risiken, die es in den einzelnen Berufsfeldern zu beachten gilt. Es entstehen immer neue Berufsfelder und alte verschwinden. Ein Traumjob zu finden oder die richtige Lehre, ist schwierig, denn die Anforderungen an die Bewerber steigen.

Als Schulabgänger sollten Sie dennoch den Kopf nicht in den Sand stecken, denn dafür besteht kein Grund. Dies hat sich all die Jahre bewiesen, dass es genügend Chancen gibt, wenn man sie nutzt.

Jedem Bewerber sollte bewusst sein, dass die Ausbildungsbetriebe die Stärken und Schwächen der einzelnen Schulabgänger einschätzen und sie auf Teamfähigkeit, kommunikatives Verhalten, Kooperation, Kritikfähigkeit sowie Leistungsbereitschaft bereits im Vorgespräch während der Bewerberphase testen wollen. Ein idealer Schulabgänger muss also gut lesen, schreiben und rechnen können sowie eine Fremdsprache beherrschen. Er sollte mit Menschen gut umgehen können und an sich und andere denken. Leider beklagen nach wie vor viele Betriebe eine mangelnde Qualifikation der Schulabgänger.

Wer seine Fähigkeiten, Interessen, Eigenschaften und Schwächen kennt, dem fällt es leichter, einen geeigneten Beruf zu finden. Die persönlichen Interessen und Fähigkeiten, nicht zwischenzeitliche Launen und Ideen, sollten Ihre Berufswahl entscheiden. So müssen Sie sich als Schulabgänger die Frage stellen, in welcher Branche Sie überhaupt tätig sein wollen und mit welchen Arbeitsmitteln Sie sich beschäftigen wollen. Oder ob Sie lieber mit Menschen zu tun haben wollen, sodass auch der Verkauf, die Gastronomie oder die Beratung infrage kommt.

Wo Sie die Lehrstellen finden, darüber geben Arbeitsagenturen, Handwerkskammern und die IHKs Auskünfte, denn sie veranstalten jedes Jahr gemeinsame Lehrstellenbörsen, Nachvermittlungsaktionen und Last-Minute-Börsen. Jugendliche, die noch nicht über die notwendige Ausbildungsreife verfügen, sollten Praktika zur Einstiegsqualifizierung in Anspruch nehmen, die die Chance auf einen anschließenden Ausbildungsplatz deutlich verbessern.

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