Fettnäpfchen bei Vorstellungsgesprächen vorbeugen

Viele Berufsanfänger haben eine gewisse Angst, bei ihren ersten Vorstellungsgesprächen auf Fangfragen und Fettnäpfchen hereinzufallen.

Wenn Sie nach einer längeren Familienphase z. B. wieder arbeiten wollen, müssen Sie sich auf neue Begebenheiten während Ihrer Bewerbungsphase und den Vorstellungsgesprächen einstellen. Jetzt ist es besonders wichtig, auf gestellte Fangfragen professionell zu antworten.
Wie Sie den Erstkontakt mit der Firma aufnehmen wollen, entscheidet allein schon die ausgeschriebene Stelle aufgrund einer Anzeige in den Medien. Wenn Sie nach einer gewissen Zeit nach Versendung Ihrer Bewerbungsmappe bei den Firmen nachfragen, sollten Sie das Telefongespräch gut vorbereiten und für Ruhe sorgen. Es ist vielleicht vorteilhafter, wenn Sie hier Ihre Kinder noch nicht erwähnen und Sie sich umso mehr auf Ihren Gesprächspartner konzentrieren können.
Sprechen Sie den Personalverantwortlichen mit dem korrekten Namen an. Ist dieser nicht bekannt, können Sie in der jeweiligen Telefonzentrale sicherlich Auskunft darüber erhalten, wer die Stellenausschreibungen bearbeitet. Wichtig ist bereits beim ersten Gespräch, dass Sie ausreichende Informationen über die Firma gesammelt haben.

Haben Sie die erste Hürde der Bewerbung erreicht und sind zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, können Sie jetzt mit einer guten Vorbereitung punkten. Während der Aufwärmphase sollten Sie hier bei Small Talk zur Ruhe kommen, denn eine gewisse Anspannung ist bei Wiedereinsteigern und Berufsanfänger normal. Seien Sie offen und neugierig, wenn Ihnen das Unternehmen vorgestellt wird. Aktives zuhören und offene Blicke lassen das Gespräch positiv wirken und Sie müssen zu Beginn nicht unbedingt Fragen stellen.
Gehen die an Sie gestellten Fragen etwas nach Ihrer Vorstellung zu weit in das Private, sollten Sie geschickt antworten und sich nicht in Fangfragen verwickeln. Dies können Fragen zur Familienplanung, Kinderversorgung, Flexibilität auf Grund familiärer Verpflichtungen sein, die Sie gekonnt beantworten sollten. Machen Sie sich daher bereits zuhause Gedanken darüber, welche Fragen an Sie gestellt werden können, so müssen Sie nicht direkt beim Bewerbergespräch krampfhaft überlegen, wie Sie Ihre Situation optimal schildern können.

Am Ende des Vorstellungsgesprächs sollten Sie sich auf jeden Fall für die Einladung bedanken und sich höflich verabschieden. Fragen Sie gleichzeitig nach, bis wann Sie einen endgültigen Bescheid erhalten können. Sie können sich auch am Folgetag noch kurz schriftlich für das Vorstellungsgespräch bedanken und bleiben so eher positiv in Erinnerung.

In der Regel haben Sie viele Mitbewerber, die es auszuschalten gilt, d. h. Sie müssen also mehr Vorteile bieten als Ihre Konkurrenten um tatsächlich eingestellt zu werden.

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