Mit 50 neuen Start im Berufsleben wagen

Viele Berufstätige haben Angst vor einer beruflichen Umorientierung, wenn sie viele Jahre relativ sorglos ihrem gewohnten Job nachgegangen sind. Sie sind auf dem Gebiet der Bewerbung bzw. der Stellensuche nicht bewandert und ihnen macht es Angst und Mühe, sich der Tatsache zu stellen, dass heute andere Bedingungen gelten als noch vor 10 oder 20 Jahren. So sehen sowohl Fach- als auch Führungskräfte es nicht selten als eine mehr oder weniger größere Katastrophe an, in Alter von 50 nochmals auf Jobsuche gehen zu müssen. Sie sind selber schon der Meinung, dass Menschen ab 45 als schwer vermittelbar gelten. Doch die tatsächliche Leistungsfähigkeit sieht in der Realität anders aus und der zu erwartende Arbeitskräftemangel aufgrund der geringen Geburtenraten sollte gerade die Generation 50+ positiv stimmen.

Natürlich ist in der heutigen,schnelllebigen Zeit kein Arbeitnehmer sicher, überraschend zu einem vorübergehend Arbeitslosen zu werden. Beweggründe gibt es viele – von der Firmenschließung mit Massenentlassung, der Ausgliederung von Firmenbereichen oder aber andere betriebliche Umstände und nicht zuletzt menschliches Versagen – können zu einzelnen Kündigungen führen. Die Betroffenen sollten sich damit trösten können, dass Arbeitslosigkeit inzwischen keine Schande mehr ist und trotz „Lücken im Lebenslauf“ eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch möglich ist.

Wer sich mit Fleiß und Fachkompetenz in vielen Jahren hochgearbeitet hat, hat den Glauben an die eigenen Fähigkeiten entwickelt und kann es nicht verstehen, noch einmal von Neuem beginnen zu müssen. Wenn auch Sie sehr ehrgeizig waren und Ihre persönliche Messlatte stets sehr hoch gehängt haben, kann den Verlust des bisherigen Arbeitsplatzes verständlicherweise sehr schlecht verkraftet werden. Dennoch spielt es eine große Rolle, wie die Kündigung ausgesprochen wurde und wie der Kündigungsgrund angegeben wurde.

Nicht selten kommt es vor, dass viele im Betrieb über die geplante Kündigung durch die Gerüchteküche bereits Bescheid wussten, nur der Betroffene selbst nicht. Die Folgen hiervon können dann katastrophal sein und der Selbstschutz des Einzelnen sollte nicht unterschätzt werden. Die persönlichen Wertmaßstäbe wurden durch die Entlassung angeknackst und unerwartete psychische und physische Reaktionen ausgelöst. Dennoch bleibt es dem Betroffenen nicht erspart, die eigenen Gefühle abzuarbeiten um wieder nach Vorne schauen zu können. Man sollte sich vor Augen halten, dass eine Niederlage im Leben auch als Chance gewertet werden kann. Einmal hingefallen zu sein und wieder aufzustehen, um weiterzumachen: Das ist die Aufgabe, die vor Ihnen liegt! Es wird zwar großer Anstrengung bedürfen, aber es bleibt Ihnen nicht erspart. Machen Sie also Frieden mit sich selbst und haken Sie das Vergangene ab. Erst dann können Sie sich tatsächlich fit für den Arbeitsmarkt machen.

Vielleicht bringt bereits eine persönliche Weiterbildung Sie weiter und ein Stück näher an Ihr berufliches Ziel! Das wünschen wir Ihnen auf jeden Fall.

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