Als Student sparen (Teil 2)

Dazu zählen nicht nur die Ratenkredite bei der Bank oder die Finanzierung des Autos. Offene Rechnungen müssen hier ebenso aufgeführt werden wie der in Anspruch genommene Dispokredit. Sie sollten versuchen, Ihre Verbindlichkeiten baldmöglichst abzubauen, denn Schulden sind bekanntlich teuer. Natürlich fallen verschiedene Posten nur am Jahresende oder quartalsweise an, sodass es sich lohnt, auch eine Jahresübersicht der Fixkosten zu erstellen. Für diese auf Sie zukommenden Ausgaben sollten Sie rechtzeitig Rücklagen bilden, damit Sie zu diesen Terminen nicht ins Minus rutschen und teure Zinsen zahlen müssen.

Wenn Sie ein Polster für Notfälle schaffen, schonen Sie zugleich Ihre Nerven. Jeder kann lernen, mit seinem Budet zureckzukommen! Dies sollten auch Sie sich vornehmen und alle Posten auf den Prüfstand bringen – egal ob es Autokosten, Mitgliedsbeiträge oder unnötige Versicherungen sind.

Wenn Sie Ihre Konsumgewohnheiten genauer überprüfen, werden Sie sicherlich einige Posten als Einsparpotential finden und sollten zugleich versuchen, Frustkäufe zu verhindern.

Ob Sie in Zukunft überhaupt noch weitere Kredite erhalten, hängt auch von den Einträgen bei der SCHUFA ab. Dort werden Daten gesammelt, die von Banken, Versicherungen, Kaufhäuser usw. gemeldet werden. So kann schnell Ihre Kreditwürdigkeit geprüft werden. Im Grunde ist jedoch die SCHUFA eine sinnvolle Einrichtung, damit so genannte Wackelkandidaten sich nicht noch höher verschulden können. Auch wenn „SCHUFA-freie Kredite“ auf den ersten Blick sehr verlockend wirken, wird dringend davon abgeraten, denn dahinter stehen meist unseriöse Anbieter, die verzweifelten Menschen mit Wucherzinsen und überteuerten Bearbeitungsgebühren so richtig abzocken. Mit solchen Krediten lösen Sie kein Problem, sondern schaffen sich ein noch viel größeres neues. In einer Notlage wenden Sie sich am besten sofort an eine seriöse Schuldnerberatung.

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