Studienchancen auch mit Berufserfahrung nutzen

Für individuelle Lebenschancen und eine positive gesellschaftliche Teilhabe ist eine entsprechende Bildung und Weiterqualifizierung die beste Voraussetzung. Es hat sich auch in schwierigen Zeiten erwiesen, dass gut ausgebildete und hoch qualifizierte Frauen und Männer gleichzeitig den Schlüssel für Wachstum, Fortschritt und Wohlstand auch in Deutschland bedeuten. Menschen, die bereits einige Jahre Berufserfahrung nachweisen können, sollten bessere Aufstiegswege eröffnet und entsprechende Chancen bei vorbildlichen Begabungen und Leistungen mit der Möglichkeit zum Studium geboten werden.

Wer diese Startchancen nutzen möchte, sollte auch entsprechende staatliche Zuschüsse nutzen können. Da bietet ein Aufstiegsstipendium für beruflich besonders talentierte Menschen einen zusätzlichen Anreiz, ein passendes Studium aufzunehmen. Das Aufstiegsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gibt den lernwilligen jungen Menschen in Deutschland, die bereits in ihrer Ausbildung und im Beruf hoch motiviert und besonders talentiert sind, eine zusätzliche Möglichkeit zur Aufnahme eines Hochschulstudiums und gleichzeitig eine attraktive Perspektive für ihren weiteren Berufsweg. Somit werden die außergewöhnlichen Leistungen in Schule, Studium und Beruf gleichermaßen gefördert und anerkannt.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Beantragung ist eine positive Berufsausbildung und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung. Als „besonders erfolgreich“ wird eine Durchschnittsnote von mindestens 1,9 bzw. 87 Punkten verlangt oder einen ersten Platz bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb.
Wenn die bereits erwähnten Voraussetzungen nicht vorliegen, besteht noch die Möglichkeit, durch einen begründeten Vorschlag des Unternehmens die besondere Begabung zu belegen.

Das Aufstiegsstipendium richtet sich insbesondere an diejenigen, die ihre Zugangsberechtigung nach der Ausbildung wie beispielsweise durch eine Begabtenprüfung oder Eignungsprüfung erlangen. Gleichermaßen können sich auch Personen bewerben, die bereits ihre Hochschulzugangsberechtigung vor oder neben ihrer Berufsausbildung erworben haben. Es ist also sinnvoll, sich genau an der entsprechenden Stelle zu informieren.

Mit einem Aufstiegstipendium kann sowohl ein Erststudium in Vollzeit als auch berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule gefördert werden.

Studierende können im Vollzeitstudium ein Stipendium bis zu einer monatlichen Höhe von 65o Euro plus Zuschuss für Lernmaterial wie Bücher erhalten. Bei jungen Eltern ist eine finanzielle Unterstützung in Form einer Betreuungspauschale für Kinder unter zehn Jahr möglich.
Eine Weiterbildung durch ein Studium in einem berufsbegleitenden Rahmen kann jährlich mit bis zu 1 700 Euro für Maßnahmekosten bezuschusst werden.

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