Was zeichnet einen guten Unternehmer aus

Wer aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit selbstständig und eigenverantwortlich einen Betrieb führt, gilt in unserem Sprachgebrauch als Unternehmer. Er ist Inhaber einer Firma, eines kleinen oder größeren Betriebes, wo Waren produziert, gehandelt oder mit Dienstleistungen verschiedener Art Einnahmen erzielt werden sollen.
Das deutsche Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) definiert den Begriff „Unternehmer“ in der Weise, dass man darunter eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft versteht, die mit einem Unternehmen Abschluss und Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Diese Definition ist hinsichtlich der Betrachtung des Verbraucherschutzes maßgebend.

Wer heutzutage als Unternehmer ein wettbewerbsfähiges Unternehmen mit dem Ziel der Gewinnerzielung leiten will, muss eine ausgeklügelte Marketingstrategie beherrschen. Dieses Wissen wird einem nicht in die Wiege gelegt, sondern nur eine jahrelange Erfahrung und ständige Bereitschaft zur Weiterbildung auf den verschiedensten Gebieten durch die Unternehmensleitung führen zum Unternehmenserfolg.

Technologische Vorsprünge, besondere Produkteigenschaften bis hin zu schweißtreibenden Kostensenkungsanstrengungen sind Wege, die aus der momentanen Krise führen.

Maßgebliche Unternehmensstrategien und fundiertes Wissen aus der Betriebswirtschaftslehre können auch in Zeiten von Horrornachrichten über Konkurszahlen, Marktzusammenbrüchen sowie Betriebsschließungen den Fortbestand des eigenen Unternehmens sichern.

Beispiele, durch die ein Unternehmer erfolgswirksam seine Firma führen kann sind u. a.:

– Konzentration auf einen Zweck, anstatt in der Aufgabenvielfalt zu ertrinken
– Komplexitätswirrwarr bei Unternehmens- und Mitarbeiterzielen auflösen
– Wirksame Personalauswahl treffen
– Vorschriften und Betriebshindernisse schonungslos lichten
– Sich als Führungskraft bewusst machen, dass die Organisation nur als Ganzes gesehen werden kann und er sich auf die vorhandenen Stärken mit seiner Betriebsführung konzentrieren muss

Selbst erfolgreiche Wissenschaftler sind auch als Unternehmer aktiv und der deutsche Nobelpreisträger Th. Hänsch gibt dafür ein gutes Beispiel. Er ist allerdings damit kein Einzelfall.

Wie aber kann eine Gesellschaft den gewünschten Unternehmertypen mit geringstem Aufwand zur Neugründung motivieren? In der Politik werden häufig Subventionen, Steuererleichterungen und finanzielle Gründungshilfen vorgeschlagen. Eine weitere Empfehlung ist die Nutzung staatlicher Infrastruktur, um Netzwerke zu bilden und zu fördern.

Zentral für die Motivation eines Unternehmers sind laut einer Umfrage die Möglichkeiten, eigene Ideen umzusetzen sowie sich selbst zu verwirklichen. Hinzu kommt das Gefühl, gegenüber den eigenen Mitarbeitern und deren Familien verantwortlich zu sein. Wesentliche Hemmnisse für die Unternehmer sind dagegen der Kündigungsschutz und die starke Stellung der Gewerkschaften. Wichtig für einen Unternehmer ist, dass er in einem einfachen und stabilen Rechtsrahmen operieren kann.
Will man Unternehmenswachstum in innovativen, dynamischen Branchen voranbringen, ist es wichtig, den Unternehmen nicht ihre Innovationspotenziale zu verbauen. Innovationen aber werden begünstigt durch

– einen guten Kapitalzugang vor allem im Bereich der Risikokapitalmärkte
– qualifizierte Arbeitskräfte
– Flexibilität in der Rekrutierung und Entlassung von Arbeitskräften
– geringere administrative Hemmnisse

Alle Unternehmer sind sich weitgehend einig, in dem was sie wollen: Mehr wirtschaftliche Freiheit!

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