Bezahlbare Weiterbildungsmöglichkeiten dank der Bildungsprämie

Sich heutzutage weiterzubilden, ist für viele Menschen die einzige Lösung, um nicht in eine längerfristige Arbeitslosigkeit zu geraten. Dabei können auch andere Faktoren eine Rolle spielen. Menschen, die studieren möchten und eine komplette Neuorientierung wünschen, können die Kosten, die solch ein Kurs mit sich bringt, meist nicht selbst tilgen. Für solche Fälle wurde im Dezember 2008 die Bildungsprämie ins Leben gerufen. Der Gutschein gilt für Kurse, Lehrgänge und Seminare, die es den Antragstellern erleichtern sollen, beruflichen Erfolg zu haben. Der Prämiengutschein wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgestellt. Er kann eine Höhe von bis zu 500 Euro haben.

Finanzielle Unterstützung vom Staat

Diese finanzielle Unterstützung motiviert gerade ältere Bewerber, sich für den Arbeitsmarkt wieder attraktiver zu präsentieren. In verschiedenen Beratungsstellen können sich Interessenten Informationen einholen und gegebenenfalls den Gutschein gleich ausgestellt bekommen. Für die Bildungsprämie gibt es bestimmte Qualitätsanforderungen, die Antragsteller nicht ignorieren sollten. Ziel der Bildungsprämie ist es, durch qualitativ hochwertige Lehrgänge und Seminare für verbesserte Fähigkeiten bei Bewerbern zu sorgen. Der Träger, für den der Gutschein genutzt werden kann, sollte eine gewisse Anerkennung besitzen und auch eine Zertifizierung muss vorhanden sein.

 

Meist wissen die Menschen am Anfang gar nicht, welche Weiterbildung die Richtige ist. Um dieser Unsicherheit entgegenzuwirken, hilft die Agentur für Arbeit. Wer einen Berufswechsel anstrebt, kann sich in ausführlichen Beratungsgesprächen selber testen sowie herausfinden, was gefällt und was nicht. Eine passende Weiterbildung kann immerhin die Chancen auf dem Arbeitsmarkt enorm erhöhen. In den Großstädten von Deutschland gibt es viele gute und anerkannte Weiterbildungsstätten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie auch die Agentur für Arbeit können Auskunft darüber geben, welche Träger für die Bildungsprämie infrage kommen.

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