Fortbildung für Erzieher

Fort- und Weiterbildung für Erzieher ist wichtiger denn je

Die Ausbildung zur Erzieherin / Erzieher ist mit dem Anerkennungsjahr beendet. Doch ganz abgeschlossen ist es nicht, denn es kommen immer wieder neue Situationen auf Erzieherinnen und Erzieher zu. Deshalb ist besonders in diesem Bereich, in dem es um Kinder und deren Erziehung, Entwicklung und sozialem Verhalten geht, wichtig, Fortbildungsmaßnahmen anzunehmen.

Mit Sprachförderung Chancengleichheit schaffen
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es Erzieherinnen und Erzieher nicht einfach haben. Ganz besonders, wenn in der Kindergartengruppe oder der Kita Kinder mit Migrationshintergrund anwesend sind, die zu Hause die Muttersprache der Eltern gelernt haben, deutsch jedoch kaum sprechen. Hier bieten sich Fortbildungsmaßnahmen in Form von Seminaren, aber auch von Kongressen und Meetings an. Die Fortbildungsmaßnahmen beinhalten zum großen Teil den Orientierungsplan, bei dem es um die frühkindliche Förderung geht. Dieser Orientierungsplan wurde z. B. vom Ministerium für Erziehung und Bildung in Baden-Württemberg ausgegeben und umfasst 128 Seiten mit Maßnahmen, an die sich Erzieher und Erzieherinnen halten müssen.

Auch das Familienministerium in Berlin gibt Regeln aus
Die Erzieherinnen und Erzieher werden mit Regeln und Maßnahmen der Ministerien von Land und Bund konfrontiert. Damit sich die Erzieherinnen und Erzieher entsprechend fortbilden können, gibt es mehr als 60 Studiengänge, die sich mit der Bildung, Erziehung, Pädagogik und Elementarpädagogik beschäftigen und die Teilnehmer entsprechend fortbilden. Dazu benötigen sie allerdings die akademische Qualifikation auf der Ebene des Bachelors. Wer nicht studieren, sich aber trotzdem fortbilden möchte, dem stehen Lehrgänge und Seminare zur Verfügung – wie die Weiterbildungsinitiative frühpädagogischer Erziehung für Fachkräfte. Viele dieser Lehrgänge werden im Rahmen der Arbeitszeit durchgeführt.

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